Die Grüne Woche 2026 war für die Forst- und Holzwirtschaft in Berlin ein wichtiger Ort, um die gesamte Wertschöpfungskette Wald und Holz in die breite Öffentlichkeit zu tragen.
Am Gemeinschaftsstand des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) wurde deutlich, wie groß das Interesse an den Themen nachhaltige Waldbewirtschaftung, Holzverwendung, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung ist. Der Stand war über die gesamte Messe hinweg stark frequentiert. Es entstanden zahlreiche Fachkontakte, neue Gesprächsanlässe mit Entscheidungsträgern und ein spürbarer Austausch mit Besucherinnen und Besuchern, die konkrete Fragen zum Werkstoff Holz, zu nachhaltigem Bauen und zu Ausbildung und Berufsbildern rund um Wald und Holz mitbrachten.
Besonders wertvoll war die Wirkung in Richtung Nachwuchs und Bildung. Interaktive Formate, Mitmachangebote und die Holzbauecke haben gezeigt, dass Holz als Material nicht nur technisch erklärt, sondern praktisch erlebt werden kann. Kinder und Jugendliche konnten bauen, ausprobieren und lernen. Eltern und Begleitpersonen nahmen Informationen und Impulse mit, wie Holz als nachwachsender Rohstoff im Alltag, im Bauen und im Klimaschutz wirkt. Genau diese niedrigschwellige Vermittlung ist ein zentraler Hebel, um Akzeptanz, Verständnis und Interesse an einer biobasierten Wertschöpfung langfristig zu stärken.
Auch die politische Aufmerksamkeit war in diesem Jahr deutlich spürbar:
Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte den Stand und nutzte die interaktiven Angebote. Der Termin unterstreicht die politische Sichtbarkeit des Themas und bot Gelegenheit, zentrale Anliegen der Forst- und Holzwirtschaft direkt zu platzieren. Ergänzend fanden am Stand zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden und Institutionen statt. Damit wurde die Grüne Woche erneut zu einem Ort, an dem Wald und Holz nicht nur als „grünes Thema“, sondern als relevanter Baustein für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Bau- und Wohnstrategien verhandelt werden konnten.
Der Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg hat den Auftritt inhaltlich unterstützt und einen Beitrag zur Sichtbarkeit des Holzbaus geleistet. Für den Stand wurden Preisträgerprojekte des Holzbaupreises Berlin-Brandenburg 2025, den der Landesbeirat Holz ausgelobt hat, für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt. So konnten Besucherinnen und Besucher konkrete Beispiele aus Berlin und Brandenburg sehen: realisierte Projekte, die zeigen, wie Holzbau in unterschiedlichen Typologien und Maßstäben heute bereits umgesetzt wird.
Unser Dank gilt dem DFWR, der Initiative Holz rettet Klima und allen Beteiligten, die diesen Branchenauftritt möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht auch an die zahlreichen Unternehmen, die den Stand mitgebaut, ausgestattet und mit Leben gefüllt haben. Dazu zählen auch mehrere PLUS-Partner aus unserem Netzwerk, darunter B&O Bau sowie die Enno Roggemann GmbH & Co. KG. Der gemeinsame Auftritt hat gezeigt, was die Branche leisten kann, wenn sie ihre Stärken gebündelt sichtbar macht.
